Ulrich Meyer, Gitarre

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Ich arbeite praktisch als Vollzeitkraft an der Musikschule des Landkreises Oldenburg als Lehrer für Gitarre, E-Gitarre und Blockflöte. Falls Sie mich erreichen wollen - hier meine Adresse.

Unterricht

Als Gitarrenlehrer versuche ich eine gute Grundlage in musikalischer und technischer Hinsicht zu vermitteln. Ich habe für "meine Unterrichtsräume" in den Schulen unterschiedlich hohe Stühle organisiert, achte sehr auf die Instrumentengröße, berate dabei die Eltern meiner Schüler und helfe bei der Vermittlung von Gitarren, wenn die nächste Größe fällig ist. Linkshänder werden selbstverständlich ermutigt, so zu spielen, wie es ihnen richtig scheint.

Als Blockflötenlehrer lernt man den Wert des zweistimmigen Spiels sehr schätzen: das Beherrschen einer bekannten Melodie geht schnell; das Erlernen der zweiten, begleitenden Stimme ist mühsamer. Dafür lernt der Schüler hierbei besonders viel über rhythmisch korrektes Spiel und das Achten auf die Mitmusiker. Fleißige und begabte Flötenschüler werden musikalisch früh sicher und selbständig. Diese Erfahrung versuche ich auch im Gitarrenunterricht umzusetzen und lege deshalb Wert auf mehrstimmiges Spiel im Gruppenunterricht.

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Natürlich versucht jeder Lehrer, auf die musikalischen Vorlieben seiner Schüler einzugehen. Aber es ist beim Erlernen eines Instrumentes extrem nützlich, erfolgreichen Pfaden zu folgen und Stücke zu üben, die schon vielen Lernenden geholfen haben, eine komplette, ordentliche Technik zu erwerben. Vielleicht lernt man dabei sogar Werke schätzen, die einem zunächst komisch vorkamen, vielleicht entdeckt man, wie viel Spaß es macht, ein Stück wirklich zu beherrschen. Deshalb kommen bei meinen Vorschlägen zum Unterrichtsmaterial für fortgeschrittene Schüler auch Stücke aus Renaissance und Barock vor, die von der Geschichte der Gitarre her absolut zur Identität des Instrumentes gehören.

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Akkorde führe ich ein, wenn beim zweistimmigen Spiel (auf einer Gitarre) zu den leeren Bässen die ersten gegriffenen Basstöne kommen. Während ich früher Akkorde schlagen im Unterricht gemieden habe, weil sie an Klampfen am Lagerfeuer erinnern, habe ich heute ein sehr positives Verhältnis dazu: die Griffsicherheit wächst enorm, und wenn die Schüler singen und sich dabei begleiten, entwickeln sich Rhythmusgefühl, Lockerheit beim Anschlag, Timing und allgemein Gefühl für musikalische Gewichtung und Zusammenhänge schneller als sonst. Dabei ist ziemlich egal, ob man eine tolle Stimme hat oder nicht.

Sehr viele Teenager möchten irgendwann mit der E-Gitarre anfangen. Selber war ich als Erstklässler enorm verliebt in meine Klassenlehrerin mit ihrer Gitarre, aber als zum ersten Mal "I feel fine" von den Beatles, oder "Satisfaction" von den Stones im Radio dröhnte, lief es mir kalt den Rücken runter, und es war klar: Gitarre ist das Instrument! Trotzdem bin ich zurückhaltend, wenn es um dieses Thema geht, denn: leichter als bei der Konzertgitarre ist der "Lernweg" für E-Gitarre meiner Ansicht nach nicht. Es gibt keine Tradition von Lehrwerken, denn erstens ist das Instrument vergleichsweise jung, und zweitens ist vieles, was man damit tut, eben nicht aufgeschrieben. Man ist mehr als ein "Klassiker" auf Selbständigkeit, Lernen von Griffverbindungen, Konzepten und Skalen angewiesen, und vor allem auf eigene Kreativität. Neben Grundlagen und viel Fleiß braucht man die Fähigkeit und den Willen, die gelernten Dinge zusammen zu setzen. Trotzdem ist Anfangen und sein Bestes geben immer eine gute Einstellung!

Mehr zu den Themen "Unterricht", "E-Gitarre" und "Einstiegsalter" an den verlinkten Stellen.


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Die Zeiten, da meine armen Gitarrenschüler Stücke aus meiner Feder spielen mussten sind ja vorbei - viele Leute meiner Generation haben gutes Unterrichtsmaterial geschrieben und Verleger gefunden, so dass man genug Literatur findet für fast alle Lebenslagen. Das soll nicht heißen, dass ich meine Stücke für weniger gut halte, aber - etwas richtig Gedrucktes sieht doch besser aus! So beschränke ich mich meist darauf, Stimmen für eine zweite Gitarre zu Heften oder Begleitungen zu Blockflötenschulen zu schreiben, oder auch Arrangements für Musikschulensembles. Trotzdem - hier können Sie einige meiner Sachen anschauen...

bin ich hier richtig   leicht bergab   Diffuse Lage   Behauptungen - Hier kann man einige Stücke hören.

Bearbeitungen


Drei Sätze aus den Suiten für Violoncello solo von J. S. Bach für Gitarre bearbeitet.

Suite 1, Courante   Suite 2, Sarabande   Suite 3, Prélude


Feierabend


Viel Arbeit, aber auch enormen Spaß hat es mir immer gemacht, in Schulen bei Theaterstücken mitzuarbeiten.
"Baulärm" entstand zu dem Theaterstück "Die große Plage", in dem ein Kinderfänger eine Stadt von den Plagegeistern befreit, nicht unähnlich der Geschichte vom Rattenfänger von Hameln, nur dass hier die Entführung der Kinder von den Eltern gewünscht wird, worauf sie natürlich am Ende unglücklich und bekehrt werden.
"Feierabend" entstand zu "Glotzi, das Fernsehmonster", einem Stück über Medienkonsum.
"Trimmgerät" war Teil eines Weihnachtstheaterstückes: zu einer "Talkshow" zum Thema "Weihnachten" durfte ich Werbeunterbrechungen gestalten.

Die Noten muss man natürlich mit Schulbrille lesen: bei den ersten zwei Stücken gab es z.B. einen fitten Menschen an der Violine (hohes c auf der e-Saite ablangen - kein Problem); die Klavierstimme bei "Feierabend" haben sich zwei Kinder geteilt.

Baulärm   Feierabend   Trimmgerät


Lauras Bild






Auch Gitarrenschüler können wunderbar malen:
rechts ein Bild, das Laura, zweite Klasse in Wildes- hausen, mir geschenkt hat!


Janinas Bild






Was tut man, wenn in der Grundschule ein Kind die Flötensachen vergessen hat? Genau: "Mal doch die Gruppe!" Ein Bild einer Erstklässlerin! (Seit der Stunde habe ich immer eine "Vergessflöte" dabei.)


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kleiner Dachs

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