Fahrplan durch die Musiklehre - Seiten Home Stichworte oben
In welcher Reihenfolge arbeitet man sich am besten in die Materie hinein - diese Frage ist sehr schwer zu beantworten, und die Antwort kann auch gar nicht für jeden gleich sein, da jeder
Mensch in einigen Gebieten der Musiklehre über Vorwissen verfügt, von anderen aber vielleicht weniger Ahnung hat.
Meine Reihenfolge der "Themen-Kästen" unten basiert auf den in ihnen angerissenen Überlegungen.
In den Kästen mit rosa Hintergrund finden sich die wichtigen Abschnitte,
Vor gelbem Hintergrund stehen eventuell hilfreiche Kapitel, die aber nicht so wichtig sind und optionale Kapitel, die die Thematik vertiefen, sich auf ein Instrument beziehen oder Spaß machen sollen.
Im grünen Kasten steht eine Liste der Übungen.
Eine grundlegende Eigenschaft der Musiklehre möchte ich nicht unerwähnt lassen: Beherrschen der Themen in gemächlichem Tempo reicht nicht aus! Was immer man sich aneignet, ob die Vorzeichen von Tonarten wissen, übermäßige Septakkorde bilden oder Intervalle bestimmen - man sollte es so geübt haben, dass es flott von der Hand geht, sonst kann man es nämlich eigentlich gar nicht. Überall in der Musiklehre stößt man auf Bereiche, in denen "Kopfrechnen" vonnöten ist!
Anders ausgedrückt: nicht jeder braucht solide Kenntnisse im Altschlüssel, aber wer die Stammtonreihe nicht vorwärts und rückwärts herunter rattern kann, wird überall stolpern!
Und ein bisschen mit Papier und Bleistift arbeiten schadet nicht!
Abschnitte, die man vielleicht durchlesen und durcharbeiten sollte, wenn man einen Einstieg in die Musiklehre sucht:
- Notensystem: Wie werden Noten überhaupt aufgeschrieben?
- Stammtöne: Die Stammtonreihe mit den natürlichen Halbtonschritten - das Wichtigste überhaupt!
- Violinschlüssel: Der gebräuchlichste Schlüssel.
- Akzidentien: Versetzungszeichen, Vorzeichen, alles, was "normale Noten" verändert.
- Halbtonschritte: Kann man erklären, wieso es die gibt?
- Bassschlüssel
- Alt- oder Bratschenschlüssel
- Tonvorrat - Woher kommen eigentlich die Stammtöne?
- Transponieren - Versetzen auf eine andere Tonhöhe, wie geht das und nützt es jemandem?
- Blattlesen im Bassschlüssel
- Gitarre und Bassschlüssel
- Gitarre und Altschlüssel
- Obertonreihe - Akustische Grundlage unserer tonalen Musik.
- Vorbedingungen - Warum ist Musik eigentlich so schwierig zu verstehen?
- Alternative Notenschrift - Was wäre, wenn alle Töne gleichberechtigt wären?
- Hörexperimente - Über Ganz- und Halbtöne und ihre Lage zwischen den Tonleiterstufen.
Notennamen im Violinschlüssel
Akzidentien setzen
Notennamen im Bassschlüssel
Notennamen im Alt- oder Bratschenschlüssel
Noten im Violin- Bass- und Altschlüssel mit und ohne Hilfslinien
Wechsel zwischen den 3 Schlüsseln
Blattlesen im Bassschlüssel - Lösung bei Klick auf das Notenbeispiel!
Transponieren üben - das Versetzen auf eine andere Tonhöhe.
Fingersatz im Bassschlüssel machen (für Gitarristen)
Fingersatz im Altschlüssel machen (für Gitarristen)
Der Aufbau der Tonleitern ist ein Dreh- und Angelpunkt der Musiklehre. Man lernt durch die Tonleitern, weshalb Kreuze und bs existieren und den Quintenzirkel kennen, der ein Gradmesser für Verwandschaftsverhältnisse und eine Hilfe bei der Zuordnung der Akkorde zu einander ist. Die Akkorde selbst entstehen ja auch aus den Tönen der Tonleitern, also hilft Wissen über Tonleitern bei Dreiklängen und ihrem Aufbau.
- Durtonleitern mit Kreuzen
- mit dem b konsturierte Tonleitern
- der Quintenzirkel für die Durtonarten
- parallele Molltonarten
- Quintenzirkel mit Dur und Molltonarten
- Zusammenhänge zwischen Tonleitern, Vorzeichen und Quintenzirkel
- die Quintenreihe
- Aufbau einer Durtonleiter aus dem Stand
- Tonart eines Stückes bestimmen
- Warum gibt es überhaupt so viele Tonarten?
Da zum Analysieren von Dreiklängen wenige Intervalle genügen, schlage ich vor, erstmal das Kapitel über Akkorde vorzunehmen. Die schwierigeren Abschnitte über Septakkorde oder Verwandschaftsdramen können vielleicht später rekapituliert werden.
Nützlich ist möglicherweise das Kapitel über Aufbau mit Hilfe der Stammtonreihe im gelben Kasten.
- Durdreiklang, Struktur - wie ein Durdreiklang aufgebaut ist.
- Aufbau von Dreiklängen mit Hilfe der Intervalle
- Aufbau von Dreiklängen mit Hilfe der Stammtonreihe (Analog bei den Intervallen)
- Aufbau von Dreiklängen mit Hilfe gleichnamigen Tonleiter
- leitereigene Dreiklänge - wie die Akkorde zu oder mit oder in einer Tonleiter entstehen.
- Funktionsbezeichnungen - Namen für die Dreiklänge, die etwas über ihre Beziehungen aussagen.
- In der Kadenz gruppieren sich die Hauptfunktionen zur Kurzdarstellung einer Tonart.
- Parallelen in Dur und Moll - die "Geschwister" von Tonika, Dominante und Subdominante.
- Parallele und Gegenklang - weitere Benennungskonzepte.
- "entfernte Verwandte" - die Dominante der Dominante, die Zwischendominante, die Cousine dritten Grades...
- tonale Zentren - der Quintenzirkel, noch verflochtener.
- Umkehrung von Dreiklängen
- Septakkorde und ihre Umkehrungen
- Was ist überhaupt ein Dreiklang?
- Sprachliche Entwicklungshilfe: die Benennung von Dur und Moll in anderen Sprachen.
- Aufbau - Risiken: eine Einleitung zu den Aufbau - Methoden
- Dreiklänge singen und spielen (Akkorde anschaulich auf Gitarre und Klaviertastatur)
- Auflösung des Dominantseptakkordes
- Dominantseptakkord und Tonleiter
- Typen von Septakkorden und ihre Entstehung in unterschiedlichen Tonleitern
- der verminderte Septakkord als musikalisches Chamäleon
- Subdominanten mit sixte ajoutée, mit Sexte statt Quinte und mit neapolitanischer Sexte
- Liedharmonisierung in Dur und Moll - Hinweise zu Möglichkeiten und Wahrscheinlichkeiten.
- Harmonische Analyse - Vorbemerkungen.
Dur- und Molldreiklänge benennen
Dur- und Molldreiklänge schreiben
Hauptfunktionen schreiben Dur
Hauptfunktionen schreiben Moll
Kadenzen schreiben
Funktionsbezeichnungen
Dreiklangsumkehrungen schreiben
Dreiklangsumkehrungen benennen
Umkehrungen von Drei- und Vierklängen schreiben
Funktionsbezeichnungen und Dreiklangsbuchstaben setzen
Erweiterte Kadenzen schreiben und spielen
Dominantseptakkorde auflösen
Kadenzen mit S6, S56 und s6b schreiben und auf der Gitarre spielen
Choralanalyse - Sechs Versionen eines Bachchorals mit meinen Analysevorschlägen
Analyse des Preludio 2 für Gitarre von Tarréga
Während die Seite über Tonleitern das Material behandelt, das für unsere Musik überhaupt bereitsteht, und die Dreiklänge-Seite untersucht, was passiert, wenn man Töne übereinander stapelt, bringt die Intervalle-Seite Analysemethoden auf's Tapet. Wer wirklich etwas über die inneren Zusammenhänge der europäisch geprägten Musik verstehen möchte, sollte sich die Intervalle anschauen.
- Einleitung (genereller Überblick)
- die Eigenschaft der Intervalle, zwei Größen zu haben (Das härteste Thema, das man aber unbedingt verstehen muss.)
- Aufzählung der Intervallnamen
- Einteilung der Intervalle in groß/klein und rein
- Genaue Größe, die Halbtonschrittgröße der Intervalle
- Intervallumkehrungen - sehr nützlich für das Denken und Finden.
- grundlegende Übungen zu den Intervallnamen
- Intervalle, die kaum glaubwürdig erscheinen und die Überschneidungen zwischen Intervallen
- die häufigsten Fehlerquellen bei der Intervallanalyse
- Intervallaufbau mit Hilfe der Stammtonreihe (analog bei den Dreiklängen)
Intervalle ohne genaue Größe schreiben
Intervalle nennen im Violinschlüssel
Intervalle nennen im Bassschlüssel
Intervalle bestimmen in Violin- und Bassschlüssel
Intervalle schreiben in Violin- und Bassschlüssel
Übungen zur genauen Bestimmung von Intervallen.
Praktische Arbeit, die man nicht anfassen kann... Gehörbildung ist ein Thema, bei dem auch Vorüberlegungen wichtig sind!
- Was ist Gehörbildung?
- Arbeitsbereiche, Möglichkeiten, Themen
- Intervalle singen
- Stufen hören
- die Kadenz als wichtiges Orientierungsmittel
- Notenbeispiele für Intervalle aufwärts
- Notenbeispiele für Intervalle abwärts
- absolutes Gehör - klingt gut, aber hilft es?
Rhythmus verstehen bedeutet irgendwie schon rechnen lernen. Also enthalten diese Seiten notwendig viele trockene Informationen, aber auch Übetipps.
- Rhythmus, Takt Metrum - Who is who?
- Takt oder: warum ordnet man ein?
- Tempo oder: absolut oder relativ?
- Notenwerte oder: halbieren, dritteln oder doch lieber vierteilen?
- irreguläre Teilungen oder: Triolen & Co Kg
- Punktierungen und Haltebogen oder: zwischen den "ganzen Zahlen"
- Besonderheiten: Hemiole, Synkope und Swing / Inégalité.
Hinweise, wie man praktischen Nutzen aus den Informationen ziehen kann...
- Zählen lernen oder: was passiert (eventuell) im Gehirn?
- Taktschlagen mit dem Fuß oder: Musik wird nicht ohne Körper gemacht!
- Laut zählen oder: die eigene Stimme gehört auch zum Körper!
- irreguläre Teilungen zählen oder: nein, ich bin nicht schizophren, und das KGV auch nicht!
- Dirigieren oder: der Ort des Körpers im Raum gehört auch zum Körper!